Kanada

Die Küstenregionen in Kanada bieten eine Vielzahl von Fisch und Meeresfrüchten. Mittelkanada liefert landwirtschaftliche Produkte und ausgezeichnetes Rindfleisch. Der Kolonialeinfluss ist noch immer spürbar, und somit ist ein Besuch lokaler Restaurants meistens auch ein Streifzug durch die Geschichte des Landes.
In Québec ist der französische Einfluss nicht zu übersehen. Mit traditionellen Rezepten wird hier die «cuisine québécoise» mit beispielsweise Fleischpasteten («tourtières») oder Ahornsirup-Kuchen («tarte au sirop d'érable») gepflegt.
In Kanada geht nichts über Ahornsirup, den es in vielfältigen Geschmacksnoten gibt. Das Blatt des Ahorns hat es sogar bis auf die Nationalflagge geschafft. Waffeln werden oft in Ahornsirup getaucht, bevor sie auf den Tisch kommen. Das «Trempette» ist ein in Ahornsirup getränktes Brot mit Sahnehäubchen. Für den schnellen Durst zwischendurch ist in Kanada das «Root Beer», ein alkoholfreies, braunes Getränk mit bitterem Nachgeschmack, sehr beliebt.

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Das kulturelle Angebot in Kanada ist äusserst vielseitig. Im Osten lockt die Provinz Québec mit französischem Savoir-vivre, volks- und naturkundlichen Museen sowie Theaterzentren. Auch in Montréal ist der französische Charme zu spüren und die Stadt verfügt über eine rege Kunst- und Kulturszene. Toronto vibriert das ganze Jahr über im Rhythmus der Festivals und Veranstaltungen, welche die Traditionen und Kulturen der verschiedenen Bürger der Stadt widerspiegeln. Im Westen begeistert Vancouver mit seiner ansteckenden Lebensfreude, seiner Architektur, den Einkaufsstrassen und Restaurants. Überall im Land spürt man die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen, die die Erinnerung an ihre frühere Heimat mit zahlreichen Festivals und kulinarischen Spezialitäten aufrechterhalten.

Kanada besticht durch eine unvorstellbar vielfältige Pflanzen- und Tierwelt und ist in acht verschiedene Vegetationszonen unterteilt, wobei Waldflächen dominieren. Der kanadische Nadelwald zieht sich wie ein breites grünes Band über 6'000 Kilometer von der Pazifikküste bis nach Neufundland. Das Ahornblatt ist ein bekanntes nationales Symbol, das auch die kanadische Flagge ziert. Die Ahorn- und Eichenwälder im Süden von Ontario und Québec bieten jeweils im Herbst ein spektakuläres Farbenspiel, den «Indian Summer». An den Westhängen der Coast Mountains und auf Vancouver Island wuchert üppiger Regenwald mit bis zu 80 Meter hohen Douglasien, Sitkatannen und riesigen Cedars.
Kanada hat eine reiche Tierwelt. Dazu gehören verschiedene Bärenarten wie der Grizzlybär, der Schwarz-, Braun- und der Eisbär. Die Natur bietet ausserdem Lebensraum für Wölfe, Büffel, Biber, Kojoten, Luchse, Elche, Rehe, Rentiere, mehrere Hirscharten sowie Stachelschweine und Nagetiere. Im Norden des Landes gehen die Wälder in Taiga und schliesslich baumlose Tundra über. Karibus (Rentiere), Schneehasen und Moschusochsen ernähren sich dort von den spärlichen Flechten und Moosen. Zudem gibt es in Kanada 500 verschiedene Vogelarten.
Das Land bietet mittlerweile 43 National- sowie über 1'000 Provinzparks und Naturreservate. Kanada wartet also nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden!

Die politische Lage ist stabil. Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA, www.eda.admin.ch. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Kanada ist eine relativ junge Nation, deren Geschichtsschreibung weniger als 500 Jahre umfasst. Die Ureinwohner Kanadas sind Indianer und Inuit (Eskimos), die vor 30'000 Jahren über eine Landbrücke, die Sibirien mit Alaska verband, aus Asien kamen. Der erste Kontakt zwischen Ureinwohnern und Europäern ergab sich vor etwa 1'000 Jahren, als sich Wikinger aus Island für kurze Zeit in Neufundland niederliessen. Zur eigentlichen Erforschung Kanadas durch die Europäer kam es jedoch erst 600 Jahre später.
Auf der Suche nach einem besseren Weg zu den reichen Handelsmärkten des Fernen Ostens durchkreuzten die französischen und englischen Entdecker den nordamerikanischen Kontinent auf seinen Wasserstrassen und errichteten später eine Reihe von Forts – die Franzosen hauptsächlich am St.-Lorenz-Strom, im Gebiet der Grossen Seen und am Mississippi, die Engländer an der Hudson Bay und an der Atlantikküste (im heutigen New England). Dass sich Nordamerika zum Brennpunkt der bitteren Rivalität zwischen England und Frankreich entwickelte, war unvermeidlich.
Die Zahl der Einwanderer stieg besonders im Westen laufend an und erreichte 1913 einen Höchststand von 400'000. Während dieser Zeit profitierte Kanada von der guten weltwirtschaftlichen Lage und entwickelte sich zu einer Industrie- und Agrarmacht. Nach dem Niedergang des Britischen Weltreiches erlangte Kanada 1931 praktisch die volle verfassungsmässige Unabhängigkeit von Grossbritannien.
Die Weltwirtschaftskrise verursachte in Kanada wie auch anderswo grosse Not. Paradoxerweise war es der Aufschwung der Rüstungsindustrie im Zweiten Weltkrieg, durch den sich Kanada von dieser Wirtschaftskrise wieder erholte. Bei Kriegsende hatte sich Kanada zur viertgrössten Industriemacht entwickelt, und das Wachstum hielt an. Kanada verdankt seinen derzeitigen hohen Lebensstandard und seine hervorragende Lebensqualität diesem Wirtschaftsboom.
Bei der Einwanderung nach Kanada hat sich ein merklicher Wandel vollzogen. Vor dem Zweiten Weltkrieg kamen die meisten Einwanderer aus Grossbritannien oder osteuropäischen Ländern. Seit Kriegsende hat die steigende Zahl von Einwanderern aus den südeuropäischen Ländern, aus Asien, Südamerika und der Karibik Kanadas multikulturelles Mosaik bereichert.
In den letzten 30 Jahren musste sich Kanada wieder mit der grundlegenden Frage seiner nationalen Identität auseinandersetzen. Die Unzufriedenheit vieler Frankokanadier in der Provinz Québec führte 1980 zum Volksentscheid über die Frage einer grösseren politischen Unabhängigkeit der Provinz. Die Mehrheit entschied sich jedoch für die Beibehaltung des jetzigen Zustandes.
Die Bereitschaft zum Kompromiss prägt Kanada. Das Land, das von zwei als historische Gegenspieler bekannten Völkern gegründet wurde, wird durch Einwanderer der verschiedensten Kulturen und Sprachen bereichert. Dieser Geist der Mässigung und Toleranz ist charakteristisch für den kanadischen Bund. Einigkeit in der Vielfalt ist das kanadische Ideal.

Kanada bietet quer durchs ganze Land ein unglaublich vielseitiges Freizeitangebot. Sportliche Aktivitäten wie Wandern, Klettern, Rafting, Kanu- und Kajakfahrten, Wildnistouren, Reiten, Angeln, Biken, Ski- und Snowboardfahren lassen sich gut mit ausgiebigen Einkaufstouren, Museums- und Theaterbesuchen sowie verschiedensten Ausstellungen und Festivals verbinden und ergänzen.

Wichtige Informationen:

Ausländische Botschaft in der Schweiz

Embassy of Canada
Immigration Section (NI)
37, avenue Montaigne
F-75008 Paris
0033 1 44 43 29 16
www.amb-canada.fr

Generalkonsulat im Ausland

Schweizerische Botschaft (Hauptstelle)
5 Marlborough Avenue
Ottawa, ON
K1N 8E6 / Kanada
001 613 235 18 37

Telefonvorwahlen

011 41 + Vorwahl Kanton (ohne 0) + Rufnummer
001 + regionale Vorwahl (ohne 0) + Rufnummer

Landeswährung

Kanadischer Dollar (CAD), 1 CAD = 100 Cents (c).

Stromversorgung

110 Volt
Adapter notwendig. Diese erhalten Sie in Elektrofachgeschäften.

Verkehr

Rechtsverkehr
Höchstgeschwindigkeit: Innerorts 50 km/h, ausserorts und auf Autobahnen 60 - 100 km/h, je nach Provinz.

Für die Automiete empfehlen wir nebst dem nationalen Führerausweis einen Internationalen Führerschein. Dieser ist für Autovermieter und Behörden bei Verkehrskontrollen oder Unfällen leichter verständlich. Der Internationale Führerausweis ist in den meisten TCS-Geschäfts- und Zweigstellen sowie beim kantonalen Strassenverkehrsamt Ihres Wohnsitzes erhältlich. Das Mindestalter für die Miete beträgt 21, in manchen Fällen 25 Jahre. Die Vermietstationen verlangen zudem eine Kreditkarte.

Visumsinformationen

Wenn Ihr Sprachkurs und Ihr Gesamtaufenthalt weniger als 6 Monate dauern, ist kein Visum notwendig. Sie erhalten von uns eine Kursbestätigung, welche Sie bei der Einreise am Zoll vorweisen können.
Bei einer Kursdauer von mehr als 6 Monaten benötigen Sie ein Studentenvisum. Ein solches sowie ein «Work Permit» sind unter Umständen auch bei einem Praktikumseinsatz erforderlich, je nach gewünschtem Arbeitsbereich und je nachdem, ob es sich um ein bezahltes oder unbezahltes Praktikum handelt.
Sie erhalten von uns nach Anmeldungseingang detaillierte Informationen zur Visumsbeantragung. Für das Einholen des Visums sind Sie selbst verantwortlich. Personen mit einer anderen Nationalität setzen sich bitte direkt mit der kanadischen Botschaft in Verbindung.

Diese Angaben sind gültig bei Drucklegung im September 2011 und können jederzeit ohne Vorankündigung geändert werden. Verbindliche Angaben finden Sie unter www. amb-canada.fr oder www.kanada-info.de.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Kanada benötigen Sie einen gültigen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Zudem müssen Sie die Rückflugtickets vorweisen bzw. die Ausreise beweisen können, über genügend Geldmittel für die Dauer Ihres Aufenthaltes verfügen und die ausgefüllten Einreiseformulare, die Sie während des Fluges erhalten, abgeben.

Impfungen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen zu beachten. Die folgenden Impfungen werden empfohlen: Diphterie, Tetanus, Poliomyelitis, Masern. Bitte erkundigen Sie sich vor der Abreise bei Ihrem Hausarzt.

Versicherung

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung, ob Sie für den Auslandsaufenthalt ausreichend versichert sind.

Freizeit

Kanada bietet ein unglaublich vielseitiges Freizeitangebot: Wandern, Klettern, Rafting, Kanu- und Kajakfahrten, Wildnistouren, Reiten, Angeln, Biken, Ski- und Snowboardfahren; ausgiebige Einkaufstouren, Museums- und Theaterbesuche sowie verschiedenste Ausstellungen und Festivals.

Weiteres:

Zeitdifferenz

Der Unterschied zwischen der MEZ und Québec/Ontario beträgt -6 Stunden (Eastern Time). In den Atlantikprovinzen sowie in Labrador beträgt der Unterschied -5 Stunden, in Alberta -8 Stunden (Mountain Time) und im grössten Teil von British Columbia sowie im Yukon Territory -9 Stunden (Pacific Time). Im Sommer gilt fast in ganz Kanada die Sommerzeit («daylight saving time», Ausnahme: Saskatchewan).

Kulinarisches

Die Küstenregionen bieten eine Vielzahl von Fisch und Meeresfrüchten; Mittelkanada liefert landwirtschaftliche Produkte und ausgezeichnetes Rindfleisch. Der Kolonialeinfluss ist noch immer spürbar, und die meisten Restaurants in den Grossstädten bieten europäische Gerichte an. Der französische Einfluss in Québec ist nicht zu übersehen, es gibt zahlreiche Restaurants mit französischer Küche.
Viele Restaurants gestatten ihren Gästen, eigenen Wein, Bier oder Ahornsirup mitzubringen. In den meisten Hotels, Restaurants und Bars gibt es eine gute Getränkeauswahl. Europäische und amerikanische Weine und Spirituosen werden angeboten.

Kultur

Das kulturelle Angebot ist äusserst vielseitig: Im Osten lockt die Provinz Québec mit französischem Savoir-vivre, volks- und naturkundlichen Museen sowie Theaterzentren. Toronto vibriert das ganze Jahr über im Rhythmus der Festivals und Veranstaltungen, welche die Traditionen und Kulturen der verschiedenen Bürger der Stadt widerspiegeln. Im Westen begeistert Vancouver mit seiner ansteckenden Lebensfreude, seiner Architektur, den Einkaufsstrassen und Restaurants. Überall im Land spürt man die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen, welche die Erinnerung an ihre frühere Heimat mit zahlreichen Festivals und kulinarischen Spezialitäten aufrecht erhalten!

Fauna und Flora

Kanada besticht durch eine unvorstellbar vielfältige Pflanzen- und Tierwelt und ist in acht verschiedene Vegetationszonen unterteilt, wobei Waldflächen dominieren. Der kanadische Nadelwald zieht sich wie ein breites grünes Band über 6000 km von der Pazifikküste bis nach Neufundland. Das Ahornblatt ist ein bekanntes nationales Symbol, das auch die kanadische Flagge ziert. Die Ahorn- und Eichenwälder im Süden von Ontario und Québec bieten jeweils im Herbst ein spektakuläres Farbspiel, den Indian Summer. An den Westhängen der Coast Mountains und auf Vancouver Island wuchert üppiger Regenwald mit bis zu 80 Meter hohen Douglasien, Sitkatannen und riesigen Cedars.
Kanada hat eine reiche Tierwelt. Dazu gehören verschiedene Bärenarten wie der Grizzly, der Schwarz-, Braun- sowie der Eisbär. Die Natur bietet ausserdem Lebensraum für Wölfe, Büffel, Biber, Kojoten, Luchse, Elche, Rehe, Rentiere, mehrere Hirscharten sowie Stachelschweine und Nagetiere. Im Norden des Landes gehen die Wälder in Taiga und schliesslich baumlose Tundra über. Karibus (Rentiere), Schneehasen und Moschusochsen ernähren sich dort von den spärlichen Flechten und Moosen. Zudem gibt es in Kanada 500 verschiedene Vogelarten.
Das Land bietet 39 Nationalparks und 13 Naturregionen, die zum UN Weltnaturerbe zählen. Kanada wartet also nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden!

Politik

Die politische Lage ist stabil. Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Verkehrsmittel

Die Städte verfügen über gute öffentliche Verkehrsmittel (Bus oder Bahn). Dank eines ausgedehnten Bahn- und Busnetzes können auch weiter entfernte Ausflugsziele bequem erreicht werden.

Volljährigkeit

In Kanada wird die Volljährigkeit in der Regel mit 19 Jahren erreicht. Ausnahmen: 18 Jahre in Alberta, Manitoba, Prince Edward Island und Québec.

Alkohol

Alkoholische Getränke können in Kanada nicht im Supermarkt, sondern nur in staatlichen Liquor Stores erworben werden. Alkohol kaufen und konsumieren darf man in Kanada ab 19 bzw. 18 Jahren. In der Öffentlichkeit ist der Alkoholgenuss verboten. Das gilt übrigens nicht nur in Städten und Ortschaften, sondern auch in Nationalparks und in der freien Natur.

Geschichte

Kanada ist eine relativ junge Nation, deren Geschichtsschreibung weniger als 500 Jahre umfasst. Die Ureinwohner Kanadas sind Indianer und Inuit (Eskimos), die vor 30'000 Jahren über eine Landbrücke, die Sibirien mit Alaska verband, aus Asien kamen. Der erste Kontakt zwischen Ureinwohnern und Europäern ergab sich vor etwa 1'000 Jahren, als sich Wikinger aus Island für kurze Zeit in Neufundland niederliessen. Zur eigentlichen Erforschung Kanadas durch die Europäer kam es jedoch erst 600 Jahre später.
Auf der Suche nach einem besseren Weg zu den reichen Handelsmärkten des Fernen Ostens durchkreuzten die französischen und englischen Entdecker den nordamerikanischen Kontinent auf seinen Wasserstrassen und errichteten später eine Reihe von Forts - die Franzosen hauptsächlich am St.-Lorenz-Strom, im Gebiet der Grossen Seen und am Mississippi, die Engländer an der Hudson Bay und an der Atlantikküste (im heutigen New England). Dass sich Nordamerika zum Brennpunkt der bitteren Rivalität zwischen England und Frankreich entwickelte, war unvermeidlich.
Die Zahl der Einwanderer nach Kanada stieg, besonders im Westen, laufend an und erreichte 1913 einen Höchststand von 400'000. Während dieser Zeit profitierte Kanada von der guten Lage der Weltwirtschaft und entwickelte sich zu einer Industrie- und Agrarmacht. Nach dem Niedergang des britischen Weltreichs erlangte Kanada 1931 praktisch die volle verfassungsmässige Unabhängigkeit von Grossbritannien.
Die Weltwirtschaftskrise verursachte in Kanada wie auch anderswo grosse Not. Paradoxerweise war es der Aufschwung der Rüstungsindustrie im Zweiten Weltkrieg, durch den sich Kanada von dieser Wirtschaftskrise wieder erholte. Bei Kriegsende hatte sich Kanada zur viertgrössten Industriemacht entwickelt und das Wachstum hielt an. Kanada verdankt seinen derzeitigen hohen Lebensstandard und seine hervorragende Lebensqualität diesem Wirtschaftsboom.
Bei der Einwanderung nach Kanada hat sich ein merklicher Wandel vollzogen. Vor dem Zweiten Weltkrieg kamen die meisten Einwanderer aus Grossbritannien oder osteuropäischen Ländem. Seit Kriegsende hat die steigende Zahl von Einwanderem aus den südeuropäischen Ländern, aus Asien, Südamerika und der Karibik Kanadas multikulturelles Mosaik bereichert.
In den letzten 30 Jahren musste sich Kanada wieder mit der grundlegenden Frage seiner nationalen Identität auseinandersetzen. Die Unzufriedenheit vieler Frankokanadier in der Provinz Québec führte 1980 zum Volksentscheid über die Frage einer grösseren politischen Unabhängigkeit der Provinz; die Mehrheit entschied sich jedoch für die Beibehaltung des jetzigen Zustandes.
Die Bereitschaft zum Kompromiss prägt Kanada. Das von zwei als historische Gegenspieler bekannten Völkern gegründete Land wird durch Einwanderer der verschiedensten Kulturen, Sprachen und Bekenntnisse bereichert. Dieser Geist der Mässigung und Toleranz ist charakteristisch für den kanadischen Bund. Einigkeit in der Vielfalt ist das kanadische Ideal.

Zahlungsmittel

Nebst Bargeld werden die gängigen Kreditkarten fast überall akzeptiert: Visa, MasterCard und American Express. An internationalen Geldautomaten kann man mit den gängigen Kreditkarten und der Maestro-Karte rund um die Uhr Geld abheben.
Viele Geschäfte nehmen keine Banknoten über CAD 50 an.

Amtssprache

Englisch und Französisch (Provinz Québec)
Alle der Bundesregierung unterstehenden Ämter und Behörden sind zweisprachig.

Besuchen Sie das Land der Grizzlybären, atemberaubender Landschaften, dem Gefühl von Abenteuer und unbeschränkter Freiheit und geniessen Sie die vielfältigen kulturellen Attraktionen.
Kanada ist fast so gross wie Europa, mit gut 34 Millionen Einwohnern ist das zweitgrösste Land der Erde aber sehr dünn besiedelt. Die Mehrheit der Kanadier lebt in den Metropolen Toronto, Montréal, Vancouver, Ottawa und Québec. In den übrigen Gebieten erstreckt sich eine fantastische Kulisse weiter, unberührter Natur, glasklarer Seen, wilder Flüsse und dichter Wälder.
Die koloniale Vergangenheit hat deutliche Spuren hinterlassen. Am offensichtlichsten schlägt sich das in den beiden Amtssprachen Englisch und Französisch nieder.
Erleben Sie unvergessliche Momente in einem der zahlreichen Nationalparks mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt, lassen Sie sich von den tosenden Niagarafällen und den majestätischen Rocky Mountains beeindrucken. Schlendern Sie durch die Strassen und Gassen in Montréal oder Québec und geniessen Sie das französische Flair. In der Präriestadt Calgary dreht sich im Sommer alles um Pferde und Cowboys, dann findet jeweils die weltberühmte Rodeoshow "Calgary Stampede" statt.
Im Herbst wird Sie das farbenprächtige Naturschauspiel des «Indian Summer» in seinen Bann ziehen, und im Winter können Sie in den Skigebieten verschiedene Arten von Schneesport betreiben. Neben der landschaftlichen Schönheit und einem attraktiven kulturellen Angebot macht die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen Kanada zu jeder Jahreszeit zu einer lohnenden Destination.